Unsere Projekte

Hier finden Sie Projekte, welche Pro Natura Schaffhausen durchführt. Ein Grossteil unserer Projekte ist nur dank der finanziellen Unterstützung durch Kanton, Stiftungen, Zentralverband und privaten Spenden möglich.

Einzelne Arten fördern wir mit zielgerichteten Projekten. Dank Pro Natura wurde beispielsweise der Lebensraum von verschiedenen gefährdeten Schmetterlingsarten (u. a. Pflaumenzipfelfalter und Blauschwarzer Eisvogel) auf dem Randen aufgewertet. Im Rahmen des Projekts "Schmetterlingsförderung Schaffhauser Randen" wurden zahlreiche Gebiete kartiert. Die Resultate dieser Kartierungen flossen beispielsweise in die Überarbeitung von Naturschutzinventaren ein. Zudem wurden sie genutzt, um Lebensräume gezielt aufzuwerten. Von diesen Aufwertungsmassnahmen profitieren noch heute auch diverse andere Insekten und Pflanzen im Randen.

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Libellen-Schmetterlingshaft in der Chrummhaalde

Förder­pro­jekt Libellen-Schmetterlingshaft

Plakat 2xJA
10.05.2021 Gewässer

2 x JA

2 x Ja am 13. Juni: Ja zur Initiative für sauberes Trinkwasser und Ja für eine Schweiz ohne Pestizide

In der Schweiz werden pro Jahr rund 2000 Tonnen Pestizide ausgebracht. Pestizide verschmutzen Böden und Wasser, gelangen in die Nahrungskette – auch der Mensch nimmt sie auf.

Ja zur Trinkwasser- und zur Pestizidinitiative

Zwei Volksinitiativen, die unabhängig voneinander lanciert wurden, möchten dies grundlegend ändern – und damit die Schweizer Landwirtschaft zum naturnahen Anbau verpflichten: Die Pestizidinitiative will den Einsatz von synthetischen Pestiziden gänzlich verbieten. Die Trinkwasserinitiative verlangt, dass nur noch Bauern Direktzahlungen erhalten, die keine Pestizide einsetzen und zudem weder Kraftfutter importieren noch vorsorglich Antibiotika an Nutztiere verabreichen.

 

Gifte setzen Kleinstlebewesen zu

Pro Natura empfiehlt ein doppeltes Ja einzulegen. «Es braucht ein Umdenken in der Schweizer Landwirtschaft, mehr Ökologie tut dringend not», begründet Marcel Liner, Verantwortlicher für Landwirtschaftspolitik bei Pro Natura. Der exzessive Einsatz von Pestiziden sei einer der wichtigsten Gründe für den dramatischen Rückgang der Biodiversität in der Schweiz. So setzen die Gifte etwa den Kleinstlebewesen im Wasser zu: Der Bachflohkrebs, der auf sauberes Wasser angewiesen ist und den Pro Natura zum Tier des Jahres 2021 gewählt hat, ist ein Beispiel. Aber auch Vögel, Amphibien und Käfer leiden unter dem starken Gifteinsatz. 

 

Unterstützen und mithelfen

Wohnen Sie im Kanton Schaffhausen? Dann treten auch Sie dem kantonalen JA-Komitee bei und geben so dem Anliegen Ihre Stimme.

Ein Beitritt verpflichtet Sie weder zu einer Arbeitsleistung noch zu einer Spende. Für beides wären wir aber dankbar. Das Ja-Komitee ist kein Verein und löst sich automatisch nach der Abstimmung wieder auf. Bitte geben Sie in folgendem Formular auch an, ob Ihr Name veröffentlicht werden darf oder nicht.

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