Unsere Projekte
Einzelne Arten fördern wir mit zielgerichteten Projekten. Dank Pro Natura wurde beispielsweise der Lebensraum von verschiedenen gefährdeten Schmetterlingsarten (u. a. Pflaumenzipfelfalter und Blauschwarzer Eisvogel) auf dem Randen aufgewertet. Im Rahmen des Projekts "Schmetterlingsförderung Schaffhauser Randen" wurden zahlreiche Gebiete kartiert. Die Resultate dieser Kartierungen flossen beispielsweise in die Überarbeitung von Naturschutzinventaren ein. Zudem wurden sie genutzt, um Lebensräume gezielt aufzuwerten. Von diesen Aufwertungsmassnahmen profitieren noch heute auch diverse andere Insekten und Pflanzen im Randen.
Aktion Hase & Co. SH/TG
Aktion Spechte & Co. ZH/SH
Förderprojekt Libellen-Schmetterlingshaft
Naturgarten-Zertifizierung
Diversität fördern — Vielfalt stärken
Aktionsplan Zwergheideschnecke & Co.
2 x JA
In der Schweiz werden pro Jahr rund 2000 Tonnen Pestizide ausgebracht. Pestizide verschmutzen Böden und Wasser, gelangen in die Nahrungskette – auch der Mensch nimmt sie auf.
Ja zur Trinkwasser- und zur Pestizidinitiative
Zwei Volksinitiativen, die unabhängig voneinander lanciert wurden, möchten dies grundlegend ändern – und damit die Schweizer Landwirtschaft zum naturnahen Anbau verpflichten: Die Pestizidinitiative will den Einsatz von synthetischen Pestiziden gänzlich verbieten. Die Trinkwasserinitiative verlangt, dass nur noch Bauern Direktzahlungen erhalten, die keine Pestizide einsetzen und zudem weder Kraftfutter importieren noch vorsorglich Antibiotika an Nutztiere verabreichen.
Gifte setzen Kleinstlebewesen zu
Pro Natura empfiehlt ein doppeltes Ja einzulegen. «Es braucht ein Umdenken in der Schweizer Landwirtschaft, mehr Ökologie tut dringend not», begründet Marcel Liner, Verantwortlicher für Landwirtschaftspolitik bei Pro Natura. Der exzessive Einsatz von Pestiziden sei einer der wichtigsten Gründe für den dramatischen Rückgang der Biodiversität in der Schweiz. So setzen die Gifte etwa den Kleinstlebewesen im Wasser zu: Der Bachflohkrebs, der auf sauberes Wasser angewiesen ist und den Pro Natura zum Tier des Jahres 2021 gewählt hat, ist ein Beispiel. Aber auch Vögel, Amphibien und Käfer leiden unter dem starken Gifteinsatz.
Unterstützen und mithelfen
Wohnen Sie im Kanton Schaffhausen? Dann treten auch Sie dem kantonalen JA-Komitee bei und geben so dem Anliegen Ihre Stimme.
Ein Beitritt verpflichtet Sie weder zu einer Arbeitsleistung noch zu einer Spende. Für beides wären wir aber dankbar. Das Ja-Komitee ist kein Verein und löst sich automatisch nach der Abstimmung wieder auf. Bitte geben Sie in folgendem Formular auch an, ob Ihr Name veröffentlicht werden darf oder nicht.
Weiterführende Informationen
Kontakt
Kontakt Regionalkomitee SH:
schaffhausen@2xja.ch
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Projekt zum Vorkommen des Kleinen Leuchtkäfers im Kanton Schaffhausen
Leuchtkäfer -Sucherinnen und -Sucher
Wie Sie vermutlich bereits vernommen haben leuchtet das Glühwürmchen als Tier des Jahres 2019 von Pro Natura.
In der Schweiz heimisch sind vier Leuchtkäferarten. Tier des Jahres ist offiziell der Grosse Leuchtkäfer (Lampyris noctiluca). Im Gegensatz zum Grossen Leuchtkäfer kommt der Kleine Leuchtkäfer (Lamprohiza splendidula) in der Schweiz aber nicht flächendeckend vor. Von den inselartigen Vorkommen des Kleinen Leuchtkäfers (mit einem Durchmesser von 100 bis 300 Metern) sind einige im Kanton Schaffhausen gelegen.
Pro Natura Schaffhausen nutzt diese lokale Besonderheit dazu, in einem Projekt mit dem langjährigen Glühwürmchen Experten Ingo Rieger das Vorkommen vom Kleinen Leuchtkäfer im Kanton zu erfassen. Zusammen mit einem Bericht aus dem Jahr 2008 (RIEGER und INEICHEN 2008: Das Kleine Glühwürmchen in Schaffhausen - Untersuchung zur Verbreitung des Kleinen Glühwürmchens Lamprohiza splendidula in Schaffhausen) soll die diesjährige Erfassung als Anhaltspunkt dienen, die Veränderung vom Vorkommen des Kleinen Glühwürmchens innert der letzten zehn Jahre zu studieren. Bereits im Bericht RIEGER und INEICHEN 2008 wurden konkrete, lebensraumverbessernde Massnahmen vorgeschlagen. Daher kann mit dem erneuten Besuch der damals beschriebenen Verbreitungsinseln, unter anderem auch die Effektivität der einzelnen Massnahmen evaluiert werden (sofern sie denn auch umgesetzt wurden). Neben Pro Natura Schweiz und Pro Natura Schaffhausen wird das Projekt vom Planungs- und Naturschutzamt Schaffhausen finanziert, welches sich auch bereits an der Studie im Jahr 2008 beteiligte.
Für das diesjährige Projekt, suchen wir für die Zeit vom 15. Juni bis zum 15. Juli noch interessierte, welche nach vorgegebenem Einsatzplan im Kanton Schaffhausen an vorgegebenen Orten zu vorgegebener Zeit nach Leuchtkäfer suchen.
Bei Interesse und für weitere Informationen zum genaueren Vorgehen wählen Sie bitte folgenden Link.
http://www.adikom.ch/klk/beobachter_gesucht.htm
Es sind auch Anmeldungen nach dem 15. April herzlich willkommen!
Die abendlichen Leuchtkäfer-Suchaktionen werden pro Abend mit 50.- CHF entschädigt.
Leuchtkäfer -Ranger und -Rangerinnen
Seit in der Tagesschau über das Glühwürmchen Spektakel im Schaffhauser Waldfriedhof berichtet wurde, wächst das Publikumsinteresse Jahr für Jahr. Der grosse Ansturm hat zunehmend auch negative Seiten. So müssen die Grabpfleger täglich den sorglos weggeworfenen Abfall wegräumen und es mehren sich auch Beobachtungen über einen fehlenden Respekt gegenüber den Glühwürmchen.
Grün SH hat schrittweise mehr Massnahmen ergriffen (Verkehrsregelung, Plakate). Seit letztem Jahr sind nun auch freiwillige Rangerinnen und – Ranger im Einsatz. Aufgrund der positiven Erfahrungen werden auch für die kommende Glühwürmchen Saison (Ende Juni–anfangs Juli) wieder Freiwillige gesucht, welche jeweils an den Wochenenden der Glühwürmchen Hochsaison im Waldfriedhof unterwegs sind. Dieses Jahr wären dies (höchstwahrscheinlich) die Wochenenden (Fr/Sa/So) 21. - 23. Juni, 28. - 30. Juni und 5. - 7. Juli.
Treffpunkt ist jeweils um 21:00 Uhr beim Eingang des Waldfriedhofs. Es wird eine Instruktion geben und gelbe Westen werden verteilt. Zur Hauptflugaktivität der Leuchtkäfer, circa von 21.30 bis 22.30 Uhr wär man dann einzeln oder zu zweit unterwegs, um Leute zu informieren und zu sensibilisieren. Organisiert und koordiniert, wird das Ganze von Grün SH (Konrad Bruderhofer). Er würde dann auch den Einsatzplan erstellen und zu Beginn jedes Einsatzes die Einführung machen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte (wenn möglich bis Ende März) bei @email. Gut wäre, wenn Sie bereits angeben könnten, welche Tage für Sie infrage kommen.
Weiterführende Informationen
Info
Freiwillige Leuchtkäfer -Ranger und -Rangerinnen
Anmedlung bei: pronatura-sh@pronatura.ch